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Jungle Folk und Living Blue x Natascha von Hirschhausen / © Thomas Lohnes + Thomas Niedermeyer/ Getty Images

Sustainable Fashion: Fashion design for our future.

Bereits seit 2007 zeigen zwei Mal im Jahr Modedesigner aus Berlin ihre Kollektionen im Rahmen der Berlin Fashion Week. Ein wichtiger Bereich, bereits seit Beginn an, ist Sustainable Fashion. Genau dieser Bereich wächst in der deutschen Hauptstadt stärker den je. Etablierte und junge Designer präsentieren selbstbewusst nachhaltig produzierte Kollektionen auf hohem Niveau.

Leitmesse in diesem Bereich ist der Greenshowroom, der in diesen Tagen an neuer Location, dem Funkhaus Berlin, 150 Designerkollektionen präsentierte. Der Fokus liegt diese Saison auf dem Handel. Zentraler Fixpunkt für die Zielgruppe Einzelhändler und neu in dieser Saison ist das Retail-Areal „JETZT!“. Mit ihm präsentiert das Messe-Duo eine Konzeptfläche, die nachhaltige Mode- und Lifestylemarken in konventionelle Sortimente integriert. Das Areal stellt ein Shop-in-Shop-Konzept dar, das von Einzelhändlern auf einer variablen Fläche individuell bestückt umgesetzt werden kann. Damit fungieren der Greenshowroom und die Ethical Fashion Show Berlin als Ideengeber – mit dem Ziel: Händlern den Zugang zum Thema nachhaltige Produktwelten zu erleichtern und zu einer zeitgemäßen Präsentation im eigenen Laden zu motivieren.

Beim TW Fair Fashion Summit diskutierten heute Experten über das Thema „Wie man mit grüner Mode Geld verdienen kann“. Die Podiumsdiskussion wird organisiert von der TextilWirtschaft in Kooperation mit dem BTE Handelsverband Textil und findet erstmals auf dem Gelände des Messe-Duos statt. Die Formate werden am Standort Berlin jede Saison erweitert und setzen Schwerpunkte für den Einzelhandel und erzeugen Aufmerksamkeit zum Thema auch für den Endkunden.

Das „Grüne Mode“ schon längst nicht mehr ein Thema ist, welches unmodisch ist, zeigen kreative und einzigartige Kollektionen der jungen Designer, die von verschiedenen Institutionen gefördert und unterstützt werden. So wurde zur diesen Saison erstmalig ein Mentorenprogramm für nachhaltig produzierende Designer von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe sowie den Fashion Council Germany ins Leben gerufen. Die Gewinner BENU Berlin und Philomena Zanetti präsentieren ihre Kollektionen im Greenshowroom und auch im Rahmen der Prêt-a-Porter-Präsentationen im Berliner Mode Salon.

Sustainable Fashion gewinnt an Prominenz.

Betrachtet man die Innovationen, die auf der FashionTech der Premium Group vorgestellt werden, so erkennt man auch hier, dass Innovation oft auch gleichgestellt wird mit Nachhaltigkeit. Forschung und Entwicklung konzentriert sich hier nicht nur auf Smart Wearables, die den Alltag bequemer und leuchtender machen, sondern auf Entwicklungen vor allem Materialien betreffend, die Nachhaltigkeit unterstützen. Nur ein Beispiel hierfür ist der biotechnischer Designer und Leiter des TheLab bei ElektroCouture Lusi Ajonjoli. Er schafft neue Materialien aus Bioabfällen und anderen organischen Stoffen, die mit schwarzem Tee gefärbt und mit Lasercut in Form gebracht werden.

Es ist alles noch futuristisch oder in der Entwicklungsphase, doch nur noch einen kleinen Schritt vom Konsumenten entfernt. Der Schritt ein Umdenken bei vielen Konsumenten zu erreichen ist nur noch ein kleiner. Um genau dieses Bewusstsein nicht nur im Einzelhandel zu stärken sondern auch beim Endkonsumenten haben Dr. Gisela Burckhardt von FEMNET e.V. und Prof. Friederike von Wedel-Parlow vom Beneficial Design Institute den Fair Fashion Guide ins Leben gerufen. Der Fashion Fair Guide zeigt auf, was die Modeindustrie, die eine der größten weltweit ist, verursacht. Anschauliche Grafiken erläutern, geben Einblicke in Produktionsprozesse und Materialien und geben Tipps zum fairen Konsum. Auch Interviews mit Vertretern verschiedener Unternehmen, wie Elin Larson, Sustainability Manager by Filippa K, erläutern Gegenstand und Lösungsansätze auf verständliche und eingängige Art und Weise. Ein sinnvolles Projekt zu Sustainable Fashion auf modische Art und Weise. Gefördert wird das Projekt von der Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

In Berlin entsteht nicht nur Mode sondern auch ein Umdenken, dass unsere Zukunft betrifft.

© Fashion Fair Guide / http://www.fairfashionguide.de/

 

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