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Marketing ist mehr als Werbung

Professorin Claudine Brignot ist Leiterin des Studiengangs Modemarketing an der BSP Business School Berlin – Hochschule für Management. Aus Erfahrung weiß sie, wie man am besten Theorie und Praxis, Management und Modedesign miteinander vernetzt. Die Diplom-Designerin hat ihr eigenes Label (urban speed/Claudine Brignot) und ein Ladenatelier in Berlin-Mitte. Uns erklärt Claudine Brignot im Interview, welche Rolle das Marketing bei der Unternehmensgründung spielt.

Wie definiert man eine eigene Marketingstrategie?

Wenn man ein Modeunternehmen gründen möchte, muss man sich, ausgehend vom Produkt, eine Geschichte überlegen. Man muss wissen, welche Geschichte rund um das Produkt erzählt werden soll. Daraus lässt sich das Marketing im Bezug auf Bilder ableiten – aber auch im Bezug auf Filme, Farben und das Storytelling, also den gesamten Wortschatz, der damit verbunden wird.

Welche Kommunikations- und Werbemaßnahmen eignen sich für das eigene Unternehmensvorhaben am besten?

Bei ganz jungen Modeunternehmen und bei Neugründungen würde ich einen Mix aus unkonventionellen überraschenden Guerillaaktionen und Online-Marketing empfehlen – Mode funktioniert sehr stark bildbasiert. Von daher sollte meiner Meinung nach Instagram das Werbemittel der ersten Wahl sein.

Sind Kooperationen zu empfehlen?

Für junge Unternehmen können Kooperationen mit etablierten Firmen eine Zunahme ihres Renommees bedeuten. Aber auch für etablierte bekanntere Unternehmen könnte es durchaus interessant sein, Kooperationen mit Jungdesignern einzugehen. Dadurch könnten diese Unternehmen neue Zielgruppen erschließen und natürlich auch im Allgemeinem eine Verjüngungskur erfahren.

 

 

 

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