29.06.2016 News

Fünf Fragen an Nadja Swarovski Fünf Fragen an Nadja Swarovski

Nadja Swarovski ist an der Spitze des Unternehmens "Swarovski". Wir sprachen mit ihr über die Unterstützung von jungen Designern, Berlin als Modestandort und Fashion made in Germany.

Nadja Swarovski ist die Frau an der Spitze des österreichischen Familienkonzerns Swarovski. Bekannt für eine Vielfalt von Kristallen, die auf der ganzen Welt Frauen entzücken, hat sich das Unternehmen einem neuen Herzensprojekt gewidmet und unterstützt seit diesem Jahr in Kooperation mit der VOGUE junge deutsche Design Talente.

Welche Besonderheit hat der Standort Berlin aus modischer Sicht?
Das ganz Besondere für mich ist immer wieder dieser faszinierende Mix aus Tradition und Moderne. Berlin gehört zu den großen Kulturstädten Europas. Heute besticht die Stadt durch ihren ganz eigenen Spirit, den man nicht beschreiben, aber sofort fühlen kann und natürlich durch eine junge, kreative Szene, die von den Einflüssen unterschiedlichster Kulturen geprägt ist. Berlin steht für Talente, deren Förderung Swarovski traditionell ganz besonders am Herzen liegt.

Swarovski hat sich mit der VOGUE Deutschland im Rahmen der Talentförderungsinitiative, dem"VOGUE Salon", zusammengetan. Welches Potential hat "Fashion made in Germany" auf dem internationalen Markt?
Wir freuen uns sehr über die erste Kooperation anlässlich des VOGUE Salons. Diese großartige Initiative bietet jungen und hochkreativen Modedesignern unschätzbare Unterstützung an einem entscheidenden Punkt ihrer Laufbahn. Ein großes Potential von Fashion made in Germany ist die vorherrschende Kreativität dieser jungen Designtalente, die von Partnern wie dem Vogue Salon und dem German Fashion Council eine wichtige Ernsthaftigkeit erfährt und mit höchster Professionalität geschult wird. Es gilt jedoch, auch von Industrie-Seite weiter zu fördern und den Designer mit Praxisnähe eine Art Training für die Zusammenarbeit mit Unternehmenspartnern zu geben, die sie für den internationalen Markt benötigen.

Die sechs Designer Michael Sontag, Dawid Tomaszewski, Marina Hoermanseder, Augustin Teboul, Rene Storck und Galvan  durften im Zuge der Förderung als erste direkt mit Swarovski näher zusammen arbeiten. Inwieweit können diese sehr unterschiedlichen Talente auf der anderen Seite noch das Haus Swarovski inspirieren?
Als die sechs Designer zu Besuch in unserem Firmenhauptsitz in Wattens waren, um aus der Vielfalt von Kristallen für ihre Kollektionen die gewünschten Formen und Farben auszuwählen, konnte man in den Workshops mit unseren Swarovski Design- und Applikationsteams einen kreativen Austausch auf höchster Ebene beobachten. Die Designer brachten ihre Expertise, aus ihren eigenen Stils resultierend, in die Gespräche mit ein. So gab es z.B. unterschiedlichste Anforderungen an die Materie Kristall, von schlichter Eleganz bis zu überbordender Opulenz. Dies bringt auch neue Impulse in unsere Design-Teams und erweitert zukünftige Möglichkeiten.


Wie wird die Förderung junger Designer aus Deutschland weitergehen? Gibt es schon neue Pläne, über die man sprechen darf?
Das German Fashion Council, mit dem wir zukünftig kooperieren möchten, ist eine weitere wichtige Förderinitiative, die den Designern ein starkes Netzwerk bietet und sie mit Partnern, Einkäufern und Presse stärker zusammenzubringt.

Worauf freuen Sie sich am meisten zur Berlin Fashion Week?
Abgesehen davon, dass mich Berlin als Stadt inspiriert, freue ich mich ganz besonders über die Kollektions-Premiere der Vogue & Swarovski Designer zum Vogue Salon und darauf, mit den Designern unsere erste Kooperation zu feiern.

Mehr Informationen über das Unternehmen Swarovski: http://www.swarovskigroup.com/

Mehr über die Förderung in Kooperation mit der VOGUE Deutschland:

http://www.vogue.de/mode/mode-news/nachwuchsfoerderung-vogue-und-swarovski-designer-kollaboration

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